
Ein SommernachtstraumNach William ShakespeareIm Wald vor Athen ist die Hölle los. Die Elfenkönigin Titania soll den Elfenkönig Oberon betrogen haben - und umgekehrt. Die Natur spielt verrückt und der Elfenkönig schmiedet einen Racheplan, durch den die Verwirrung nur noch größer wird. Die Liebenden sind unsterblich verliebt - nur eben leider in den Falschen. Auch dadurch wird es nicht einfacher. Und Puck findet als Einziger seine Freude an diesem Verwirrspiel, das alle anderen beinahe in den Wahnsinn treibt. Beste Voraussetzungen also für einen unterhaltsamen Theaterabend. Seit langem gehört der Sommernachtstraum zu den Klassikern, auch des Schultheaters. Und das mit gutem Grund. Auch uns bietet das Stück spannende Figuren und eine große Zahl von Anregungen zur Auseinandersetzung mit dem ewigen Thema Liebe... Probenimpression
zum Lesen klicken Ein ganz normaler Probentag beginnt bei uns mit dem Aufwärmen. Entspannende Übungen sorgen für einen guten Start in den Tag. Nach dem Aufwärmen wird in einer Besprechung ein Probenplan erstellt, in dem darauf geachtet wird, dass jeder einzelne beschäftigt ist. Selbstverständlich kommt es vor, dass es mal Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gruppe gibt, meistens jedoch verlaufen die Proben reibungslos und es wird viel gelacht. Natürlich achten alle genau darauf, dass die Pausenzeiten eingehalten werden, damit sie es auch ja noch schaffen sich bei Hakiki einen Döner zu holen. Wenn man nach einer halben Stunde noch nicht wieder da ist, springt Herr Böhlke - Weber im Dreieck, daher achten wir alle mittlerweile auf Pünktlichkeit...
...Nach dem Mittagessen sind auch die letzten von uns endlich wirklich wach. Nun können die Proben also intensiv beginnen. Systematisch werden die einzelnen Szenen erarbeitet, wobei wirklich auf jedes kleinste Detail geachtet wird. Das erscheint im ersten Moment eher anstrengend, wenn wir die Gesamtergebnisse dann jedoch vorstellen, hat es sich jedes Mal gelohnt. Alle zehn Minuten werden die Proben von jemandem unterbrochen, der darauf beharrt, eine Zigarette zu rauchen, dass hören zwar weder Herr Böhlke - Weber noch Nicole Jezewski gerne, doch Süchtige kann man bekannter Weise nicht aufhalten. Also, Raucherpause. "Natürlich nur fünf Minuten, Herr Weber, versprochen!"... ...Nach der dann doch 20 minütigen Raucherpause wird erst einmal ein Gesamtdurchlauf versucht: Böhlke - Weber: "Sehr gut! Man kann doch langsam aber sicher eine Struktur erkennen!" Schüler: "Wurde ja auch langsam Zeit, Herr Böhlke - Weber, immerhin haben wir schon Hauptprobe...!!! "Verzweiflung und Pessimismus machen sich breit, die jedoch von Nicole sofort aufgefangen und in ein, na, dann weiter' umgepolt werden. Durch wilde Gestik und eine atemberaubende Mimik macht sie uns klar, wie wir wo was verbessern können, sodass es letztendlich doch so wird, wie wir es uns vorgestellt haben. Ihre pointierten Darstellungen führen natürlich auch oft zu Missverständnissen und Einzelne versinken in tiefen Depressionen, da sie (wenn auch fälschlicher Weise) plötzlich feststellen, dass sie vielleicht gar kein Talent zum Schauspieler haben und es doch lieber ganz sein lassen sollten. Wir werden also auch auf psychologischer Ebene gefordert und es kommt kein Lebensbereich zu kurz. Alles in Allem können wir also behaupten, dass die Produktion des Sommernachtstraums in jeder Hinsicht eine Bereicherung war und wir es sehr genossen haben, mit unserer Theatergruppe zu arbeiten. von Giovanna und Amir
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